{"id":436,"date":"2019-05-03T13:59:46","date_gmt":"2019-05-03T13:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=436"},"modified":"2020-03-25T17:21:20","modified_gmt":"2020-03-25T17:21:20","slug":"wendelin-gruber-sj-stationen-seines-lebens-von-dr-georg-wildmann","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=436","title":{"rendered":"Wendelin Gruber SJ. \u2013 Stationen seines Lebens von Dr. Georg Wildmann"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"697\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/nn-Bild-wildmann-1024x697.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-437\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/nn-Bild-wildmann-1024x697.jpg 1024w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/nn-Bild-wildmann-300x204.jpg 300w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/nn-Bild-wildmann-768x523.jpg 768w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/nn-Bild-wildmann.jpg 1367w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption> Pater Wendelin Gruber 1992 anl\u00e4sslich seines Goldenen Priesterjubil\u00e4ums in Bad Niedernau.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Wendelin Gruber wurde 1914 in Filipowa geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Travnik\/Bosnien. Nach der Reifepr\u00fcfung tritt er in den Jesuitenorden ein. Nach zweij\u00e4hrigem Noviziat in Zagreb 81934 \u2013 1936) legt er das erste Ordensgel\u00fcbde ab. Sein Wunsch ist es in die Indien Mission des Ordens zu gehen. Das Studium der Philosophie  absolvierte er in Galarate bei Mailand und im Ordenshaus der kroatischen Jesuitenprovinz auf dem Jordanovac in Zagreb. Vom vierj\u00e4hrigen Theologiestudium (1939 -1943) absolvierte er 2 Jahre in Sarajevo und zwei Jahre an der P\u00e4pstlichen Universit\u00e4t Gregoriana in Rom. Mit 28 Jahren empf\u00e4ngt er in Rom die Priesterweihe  und feiert im selben Jahr in Filipowa seine Heimatprovinz.                                                                                                                                Danach ist er zun\u00e4chst Professor am Erzbisch\u00f6flichen Gymnasium auf der Schalata in Zagreb, Schulsekret\u00e4r und Pr\u00e4fekt f\u00fcr die Maturanten. Als die Partisanen 1945 Zagreb besetzten, wird der drei\u00dfigj\u00e4hrige Mann, der als Jugendseelsorger am Erzbisch\u00f6flichen Gymnasium wirkt, erstmals verhaftet. Es ist dies die erste von insgesamt vier Verhaftungen, von denen die letzte in eine Gef\u00e4ngnisstrafe von nahezu zehn Jahren m\u00fcnden wird.  Als Gruber vom Schicksal seiner Landsleute erf\u00e4hrt, beginnt er sich sofort um ihr Schicksal zu k\u00fcmmern, von einem humanem Impuls ebenso getrieben wie von einem hohen seelsorglichen -Sendungsbewusstsein. Er begibt sich in die Wowodina und besucht alle gro\u00dfen Internierungslager. Das gesamte Jahr 1946 verbringt er in den Todeslagern. Das erste halbe Jahr verbringt er in Gakowa, wo seine Eltern verhungert sind. Er wendet sich an das rote Kreuz, ja an alle erreichbaren Stellen, um Lebensmittel in die Lager zu bringen. Die gelingt ihm unter Inkaufnahme zweier weiterer Verhaftungen, aus denen er aber ank seiner \u00fcberzeugenden Pers\u00f6nlichkeit wieder frei kommt. Er spendet an die tausend Kinder in Gakowa die erste Heilige Kommunion. Ihre M\u00fctter sind gestorben und nun werden sie in jugoslawische Erziehungsheime abtransportiert.                                                                                                                                                          Damit nicht genug. Er verfa\u00dft die Schrift: Die Lager der Donauschwaben in Jugoslawien\u201c und wendet sich mit ihr an den P\u00e4pstlichen Nuntius in Belgrad und erreicht auf diesem Weg, dass die Vatikanische Diplomatie \u00fcber das Schicksal der Donauschwaben nach Rom und von hier aus an eine aufhorchende \u00d6ffentlichkeit zu berichten beginnt. Als sich der Vatikan und das internationale rote Kreuz um die Dinge in Jugoslawien zu k\u00fcmmern beginnen und versuchen, mit Hilfsaktionen in die Lager hinein zu wirken, sch\u00f6pft man in Belgrad Verdacht.                                                                                                                Pater Gruber ist es, der am 24. M\u00e4rz 1946 bei einem Gottesdienst in Gakowa seinen ohne jede menschliche Hoffnung dahinhungernden Landsleuten das gewisserma\u00dfen klassisch gewordene Gel\u00f6bnis donauschw\u00e4bischer Nachkriegsfr\u00f6mmigkeit abringt: \u201eWenn wir noch einmal die Freiheit erlangen und eine neue Existenz gr\u00fcnden k\u00f6nnen , dann wollen wir jedes Jahr eine Wallfahrt zum unbefleckten Herzen Marias machen und nach M\u00f6glichkeit ihr zu Ehren eine Votivkirche  bauen\u201c. An dieses Gel\u00f6bnis erinnert P. Gruber 1960 seine in \u00d6sterreich und Deutschland lebenden Landsleute und initiiert die erste, seit damals allj\u00e4hrlich im Juli stattfindende Donauschwabenwallfahrt nach Alt\u00f6tting. Die gelobte Votivkirche findet in der Gestalt der 1979 geweihten \u201eGed\u00e4chtniskapelle unseren Lieben Frau\u201c in Bad Niedernau  bei Rottenburg, wo die donauschw\u00e4bischen Armen Schulschwestern Unseren Lieben Frau seit den f\u00fcnfziger Jahren einen Schul -sowie Kur-und Badebetrieb \u00fcbernommen haben, ihre Verwirklichung. Mit der j\u00e4hrlich zu Christi Himmelfahrt   stattfindenden Donauschwabenwallfahrt zu dieser Kapelle wird auch das Wallfahrtsgel\u00f6bnis von Gakowa erf\u00fcllt. Gruber geht ins Banat, h\u00e4lt sich zwei Monate in Molidorf auf, mu\u00df von dort weiter und zieht als Wanderseelsorger durch die Lager der Baranja. Doch wird er bereits von der OZNA, dem Geheimdienst des Tito-Regimes   \u00fcberwacht.  So   rufen ihn seine Oberen im Oktober 1946 ins Kloster zur\u00fcck. In Dubrovnik macht er sein Probationsjahr. Auf der Fahrt von Dalmatien nach Slowenien wird er im Juli 1947 in Sarajevo festgenommen, unmenschlicher Verh\u00f6rpraxis unterzogen, schlie\u00dflich nach Belgrad \u00fcberf\u00fchrt wo er unter st\u00e4ndigen Verh\u00f6ren 16 Monate in den Bunkern des ber\u00fcchtigten Gef\u00e4ngnisses Glavjaca auf seinen Proze\u00df wartet. Dann holt man den seelisch und k\u00f6rperlich v\u00f6llig ersch\u00f6pften Mann sozusagen ans Tageslicht und verurteilt ihn zu 14 Jahren Zuchthaus, die er unter st\u00e4ndiger, schwerer Fronarbeit in Syrmisch Mitrovitz (Sremsca Mitrovica) abb\u00fc\u00dfen mu\u00df. Hier sieht sich bei einem Erholungsgang im Zuchthaushof der am 3. Juni 1948 verhaftete und ebenfalls zu hoher Zuchthausstrafe verurteilte  Pfarrer von Filipowa , Peter M\u00fcller, pl\u00f6tzlich dem totgeglaubten P. Gruber gegen\u00fcber. So erfahren die noch in Filipowa verweilenden Armen Schulschwestern, dass Pater Gruber noch lebt.                                                                                                                                             Gruber hat die M\u00fchsal seiner Gef\u00e4ngnisjahre   in seinem Buch \u201eIn den F\u00e4ngen des roten Drachen\u201c eindrucksvoll beschrieben. Das Buch erscheint zuerst in Brasilien. In portugiesischer Sprache. Im Laufe der achtziger Jahre werden vom Gerhardswerk Stuttgart, drei deutsche Auflagen mit insgesamt 12.000 Exemplaren herausgebracht und schlie\u00dflich wird durch Einsatz des aus Woprowatz stammenden Landsmann Anton Weckerle das Buch von Frank Schmidt, ebenfalls Donauschwabe, ins Enlische \u00fcbersetzt und 1989 vom St. Michaelswerk in Toronto. Kanada, ver\u00f6ffentlicht. Das Buch ist eines der bedeutesten donauschw\u00e4bischen Zeitdokumente und findet sowohl im deutschen  wie im nordamerikanischen Sprachraum einen breiten Leserkreis.                    <\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem  Pater Gruber sieben Jahre  &#8211; die H\u00e4lfte seiner Strafzeit, die Untersuchungshaft nicht mitgerechnet \u2013 abgeleistet hat, wird er auf Grund pers\u00f6nlicher Verwendung des damaligen deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer, zu Weihnachten 1955 amnestiert, mit 1. Januar 1956 des Landes verwiesen und nach Deutschland abgeschoben. Er ben\u00f6tigt ein halbes Jahr, um wieder gesundheitlich einigerma\u00dfen wiederhergestellt zu sein und tritt in den Dienst der Di\u00f6zese Rottenburg\/Stuttgart. Zwei Jahre ist er Kaplan in Ravensbr\u00fcck , dann beruft ihn der Bischof von Rottenburg im Mai 1958 nach Stuttgart und ernent ihn zum Sonderseelsorger f\u00fcr die heimatvertriebenen Donauschwaben der Di\u00f6zese und zum Leiter des Gerhardswerkes. 1958 \u00fcbernimmt er auch die Schriftleitung des seit 1955 als Mitteilungsblatt des Gerhardswerkes und des \u201eS\u00fcdostdeutschen Priesterwerkes\u201c monatlich erscheinenden \u201eGerhardsboten\u201c und versucht  diesen zum Sprachrohr der S\u00fcdostdeutschen Katholiken auszubauen.                                                                                                                                     Pater Gruber denkt von den Heimatvertriebenen her und widmet sich nun ihrer Seelsorge.   Er ruft die wohl einzige , speziell f\u00fcr die Donauschwaben gedachte katholische Jugendbewegung ins Leben  und nennt sie \u201eGerhardsjugend\u201c Zu Beginn der sechziger Jahre \u2013 es ist die Zeit , in der das deutsche Wirtschaftswunder ins europ\u00e4ische Bewusstsein tritt, haben die meisten Donauschwaben ihre materielle Existenz neu aufgebaut und zu einem gro\u00dfen Prozentsatz ihre Eigenheime gebaut.                    <\/p>\n\n\n\n<p>Pater Gruber besitzt ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr das neue Bed\u00fcrfnis nach Sicherung  der eigenen Identit\u00e4t und der seelischen Beheimatung seiner Landsleute. Er startet ein Unternehmen , dem bis zum Erscheinen dieses Buches eine mehr als drei\u00dfigj\u00e4hrige Lebensdauer beschieden sein wird ( und bis 2016)weiter bestand): \u201eFilipowaer Heimatbriefe\u201c Im Geleitwort des ersten Heftes zu Weihnachten 1961 schreibt er: \u201eWer meint, die Fl\u00fcchtlingsfrage mit dem Hausbau abgeschlossen und gel\u00f6st, irrt sich sehr, denn er hat die seelischen Bed\u00fcrfnisse des Menschen nicht verstanden. Obwohl jetzt 16 Jahre seit der Vertreibung vergangen sind, haben unsere Heimatbriefe ihre Berechtigung. Immer wieder wurde der Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, ein Gemeinschaftsblatt heraus zu bringen. Es ist noch nicht zu sp\u00e4t, unseren Landsleuten f\u00fcr die ehemalige Heimat durch einen seelischen Zusammenhalteinen Ersatz zu geben. Die Kommunisten konnten uns die materiellen G\u00fcter nehmen , das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl und die seelische Gemeinschaft, konnten sie uns nicht nehmen. Wir verlieren unsere Heimat erst wenn wir sie im Geiste aufgeben.(HB 1\/1962 1).<br> Im Jahr 1963 bekommt Pater Gruber vom Staatssekretariat des Vatikans , als im Namen des Papstes selbst, den Auftrag, eine Predigtmission bei den Deutschen in Brasilien wahrzunehmen.. Heiligdreik\u00f6nig 1964 \u00fcbernimmt er f\u00fcr 8 Jahre die Seelsorge in der seit zw\u00f6lf Jahren bestehenden Donauschwabenkolonie Guarapuava im Gebiet Entre Rios, Provinz Parana, in Brasilien. Guarapuara wird f\u00fcr ihn zum Sprungbrett f\u00fcr die Wanderseelsorge. Um diese Zeit macht Guarapuava eine Existenzkrise durch. Viele Kolonisten wandern nach Europa zur\u00fcck. Zeugen berichten, das es nicht zuletzt dem Glaubensgeist von P. Gruber zu danken war, dass die Abwanderung gestoppt werden konnte. Seinem Auftrag Fole leistend begibt er sich auf Wanderseelsorge, vornehmlich in dien Bundesstaaten Rio Grande do Sul und Santa Catarina. Hier war die Seelsorge in eine Krise geraten, weil der Diktator Getulio Vargas den dortigen Deutschenbuchst\u00e4blich jedes deutsche Wort verboten hatte. Wer deutsch sprach, lief Gefahr in das Gef\u00e4ngnis geworfen zu werden. F\u00fcr die 3 Millionen Deutschen galt somit der Gebrauch der Muttersprache auch in der Schule und Kirchen als Verbrechen. Pater Gruber kommt und predigt deutsch. Die gottlose Diktatur darf er nicht direkt angreifen, er attackierte aber die marxistische Ideologie, die damals eine gewisse Sympathie in S\u00fcdamerika hatte- So ger\u00e4t er von mehreren Seiten unter Beschu\u00df und lebt auf seinen Missionsreisen nicht ungef\u00e4hrlich. Als die Seelsorge in der inzwischen konsolidierten und prosperierenden Gemeindegruppe von Entre Rios seinen ambitionierten Charakter nicht mehr zusagt,  wird er ab 1972 endg\u00fcltig Wanderseelsorger f\u00fcr die deutschsprachigen Katholiken  in mehreren s\u00fcdamerikanischen Staaten. Er besuchte rund 600 deutschst\u00e4mmige Siedlungen, haupts\u00e4chlich die weit \u00fcber 200 in Brasilien liegenden deutschen Bauernsiedlungen. In diesen sind die deutsche Sprache  und die deutschen Sitten noch erhalten geblieben, wenn auch ein Teil der Deutschen durch die feindselige Propaganda  w\u00e4hrend der beiden Weltkriege  und durch Verbotsgesetze seine Identit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft hat. Bei den deutschen Bauern der brasilianischen Spdstaaten Rio Grande, Santa Catarina und Parana entfaltet P. Gruber seine religi\u00f6s-kulturelle Wirksamkeit. Er sieht, dass dieses klimatisch angenehme subtropische Gebiet f\u00fcr die seit fast 170 Jahren hier siedelnden kinderreichen deutschen Familien zu klein geworden ist und neu Ansiedlungen n\u00f6tig werden.  Die brasilianische Staatspropaganda empfiehlt die Auswanderung in das Amazonasgebiet, wo kostenloses Land angeboten wird. P. Gruber sieht wie dort der Ackerboden nicht ideal ist, die Deutschst\u00e4mmigen besonders unter der Hitze leiden und die Krankenh\u00e4user voll sind von Malariakranken. Er begibt sich in jene Region Paraguay die an das Dreil\u00e4ndereck Paraguay \u2013 Brasilien  &#8211; Argentinien \u2013 anschlie\u00dft, findet hier ein gutes subtropisches Klima und fruchtbaren Ackerboden vor. Als ihm Julio Escher, ein in der Stadt Independencia lebende Altkolonist, 7000 Hektar  Urwald anbietet, wandert er mit einem Teil gemeldeter Siedler nach Paraguay und beginnt die neuen Bauernd\u00f6rfer Neu-Baden, Moseldorf, Rosenheim Mariapolis, Franztal u.a. aufzubauen. <br> Zun\u00e4chst haust er in Neu-Baden, in einer primitiven Holzbaracke, die Pfarrhaus, Pfarrheim, Kirche und Schule zugleich ist. Die Neusiedlung und neue wirtschaftliche Existenz haben ihren eigenen Charakter. Die Savanne des subtropischen Gebietes eignet sich gut f\u00fcr Viehzucht, der Urwald \u2013 eine Form des subtropischen Trockenwaldes \u2013 ergibt, je dichter er ist, nach der Rodung ein gutes Ackerland. Nach der schweren Zeit der Rodung beginnen die eingewanderten Deutschbrasilianer Mais, Weizen Soja, Baumwolle und Reis ebenso auch Bananen, Ananas, Orangen und Zitronen zu ernten. Nun melden sich Landk\u00e4ufer, solche auch aus der Bundesrepublik Deutschland, und nicht zuletzt auch Donauschwaben. Sie erwerben in den weiten Gebieten zwischen 3 000 und 10 000 Hektar, zum Teil also mehr, als der gesamte Hotter einer batschkadeutschen Gemeinde einst hatte. Das bietet wieder den Bewohnern der D\u00f6rfer, die selbst kein Land kaufen konnten, die M\u00f6glichkeit , als P\u00e4chter ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das Land geh\u00f6rte zu einem gro\u00dfen Teil den Verwandten des inzwischen gest\u00fcrzten Staatspr\u00e4sidenten Alfred Str\u00f6ssner und wird rein nach kommerziellen Gesichtspunkten verkauft. Paraguay ist ein armes Land, gr\u00f6\u00dfer als die Bundesrepublik Deutschland, hat aber nur 3 Millionen Einwohner. Kein Wunder, dass P. Gruber ein Seelsorgegebiet so gro\u00df wie einst die Batschka zu versorgen hatte, Busch und Savanne von rund 100 km Durchmesser, das keine einzige gute Stra\u00dfe besitzt. Er f\u00e4hrt einen Land Rover und besucht mit einer Regelm\u00e4\u00dfigkeit zwanzig Gottesdienststationen. 1985 \u00fcbergibt er rund die H\u00e4lfte des Gebietes an einen j\u00fcngeren Priester. Das V\u00f6lkergemisch aber zwingt ihn, in Deutsch, Spanisch, Portugiesisch und in der Indio-Sprache Guarani zu predigen.<br> Ab etwa 1980 beginnt ihm das \u201eGerhardswerk\u201c finanziell und durch die Sendung von Baumaschinen und verkaufbaren Kleidern zu helfen. Auch die Filipowaer Heimatbriefe starten eine Hilfsaktion f\u00fcr Pater Gruber, bei der die Filipowaer in \u00d6sterreich, Deutschland und in \u00dcbersee rund 20 000,- DM aufbringen. P. Gruber baut bis 1986 in Moseldorf, das nun eine Zentralstelle wird, ein Pfarrhaus sowie ein Kulturhaus, das zun\u00e4chst, bis zur Errichtung der Kirche auch als Gottesdienstraum dient, und schlie\u00dflich eine Schule, die von den vierzig deutschbrasilianischen  Siedlerfamilien des Dorfes in Eigenhilfe errichtet wird.<br> Mit bundesdeutscher und donauschw\u00e4bischer Unterst\u00fctzung- so liefert z. b. der Vorsitzende des Gerhardswerkes Ing. Franz Wesinger, geb\u00fcrtiger Brestowatzer, die Pl\u00e4ne f\u00fcr den Kirchenbau \u2013 kann Ende 1987 in Moseldorf (Passo Tuyo)die neue Kirche von Bischof von Asuncion, der Hauptstadt Paraguays, eingeweiht werden. Damit hat Grubers missionarische Seelsorge seinen festen Sitz, von denen die langen Gottesdienststationen des weiten Gebietes angetreten werden k\u00f6nnen. Seit 1988 unterst\u00fctzt ihn ein Jesuit, Deutschbrasilianer, und ein t\u00fcchtiger Schweizer Entwicklungshelfer. Ohne sich \u00fcber die \u201e Theologie der Befreiung\u201c viel Gedanken zu machen, befolgt P. Gruber die \u201eOption f\u00fcr die Armen\u201c auf seine Weise.<br> Nach acht Jahren verl\u00e4sst  P.Gruber  das Gebiet um Moseldorf im Norden Paraguays und zieht 1989 nach San Cristobal, das am Rande  der mit hundert Kilometern Durchmesser gr\u00f6\u00dften Urwaldfl\u00e4che  des Landes liegt. Hier vermittelt er inzwischen etwa 45 Dorfgr\u00fcndungen deutscher Bauern und anderer Sprachgruppen, ohne dass dabei, wie sonst \u00fcblich, Blut geflossen w\u00e4re. Unerm\u00fcdlich sammelt er, damit f\u00fcr die deutschen Bauern in San Cristobal eine deutsche Kultureinrichtung geschaffen werden kann. Im September 1991 wird das \u201eDeutsche Kulturheim\u201c eingeweiht. F\u00fcr die jungen Deutschen, die das neugegr\u00fcndete Gymnasium besuchen, sind Internatspl\u00e4tze vorgesehen. Deutsch wird in den Lehrplan des Gymnasiums aufgenommen. Parallel laufen Kurse f\u00fcr Erwachsene f\u00fcr Muttersprache und Landwirtschaft.<br> Als P. Gruber im Sommer 1988 zu einem Genesungsurlaub in Europa weilt, sagte er bereits den Zerfall Jugoslawiens voraus. Seine Lieblingsvorstellungen  kreisen um den Plan, r\u00fcckkehrwillige Donauschwaben aus aller Welt in der damals noch autonomem Provinz Woiwodina, die jetzt der Republik Serbien angeh\u00f6rt, wiederanzusiedeln und aus dem Land eine \u201eneue Schweiz\u201c mit nationalen Kantonen zu machen.. Es m\u00fcsste ein donauschw\u00e4bischer Rat gegr\u00fcndet werden. Dieser Rat sollte das Projekt eines interkulturellen Zusammenlebens in den vormaligen donauschw\u00e4bischen Siedlungsgebieten ausarbeiten und vorbereitende religi\u00f6se Vers\u00f6hnungstreffen organisieren, in die auch die serbisch-orthodoxe Kirche einzubeziehen sei.  Das f\u00fcr 1990 geplante Vers\u00f6hnungstreffen bei der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Syrmien zerschlug sich aber , weil die serbisch-orthodoxe Kirchenf\u00fchrung von den katholischen Bisch\u00f6fen Kroatiens eine vorherige formelle Abbitte f\u00fcr die Verbrechen verlangte, die das Ustascha-Regime am serbischen Volk  im Zweiten Weltkrieg ver\u00fcbt hatte. Auch die ARGE-Filipowa distanzierte sich bei ihrer Sitzung  im Herbst 1990 vom Gedanken die landsmannschaftlichen Kr\u00e4fte in Gedanken einer R\u00fccksiedlung zu investieren, wo doch die Nachkommengeneration selbst f\u00fcr die Arbeit in den Ortsgemeinschaften kaum noch gewonnen werden kann. <br> Erst durch Gerechtigkeit, also durch den bekundeten Willen zur Wiedergutmachung und Entsch\u00e4digung, k\u00f6nnten die Vertreibernationen die reale Basis f\u00fcr eine bleibende Vers\u00f6hnung schaffen. <br> Pater Wendelin Gruber, der selbst mit 75 Jahren noch die Guarani-Sprache studierte und der die kreativste Kraft und wohl auch erfolgreichste missionarische Pers\u00f6nlichkeit darstellt, die Filipowa hervorgebracht hat, soll es nicht verwehrt sein, in seinen alten Tagen einem Traum nachzuh\u00e4ngen. Im Juni 1992 feierte er im Kreise seiner Landsleute in Wien und Bad Niedernau in ungebrochener Vitalit\u00e4t sein Goldenes Priesterjubil\u00e4um.<br> Quelle: Paul Mesli\/Franz Schreiber\/ Georg Wildmann \u2013 Bild einer donauschw\u00e4bischen Gemeinde, Band 7 \/ 1992 \/ Seite 155 \u2013 160.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wendelin Gruber wurde 1914 in Filipowa geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Travnik\/Bosnien. Nach der Reifepr\u00fcfung tritt er in den Jesuitenorden ein. Nach zweij\u00e4hrigem Noviziat in Zagreb 81934 \u2013 1936) legt er das erste Ordensgel\u00fcbde ab. Sein Wunsch ist es in die Indien Mission des Ordens zu gehen. 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