{"id":540,"date":"2019-05-19T12:16:37","date_gmt":"2019-05-19T12:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=540"},"modified":"2020-03-25T17:53:05","modified_gmt":"2020-03-25T17:53:05","slug":"die-kirche-von-filipowa-1805-1967","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=540","title":{"rendered":"Die Kirche von Filipowa 1805 \u2013 1967"},"content":{"rendered":"\n<p>1763 kam der kaiserliche Ansiedlungskommissar Baron Anton Cothmann mit einer Anzahl deutscher Siedler nach Filipowa. Im selben Jahr begann man unter seiner Anleitung mit dem Bau eines Bethauses, das 1764 geweiht wurde. Vierzig Jahre sp\u00e4ter, 1804, begann man mit der Errichtung der Filipowaer Pfarrkirche. Sie wurde 1806 zu Ehren der hl. Apostel Philippus und Jakobus geweiht. Das Geb\u00e4ude stand auf demselben Platz wie das Bethaus und hatte eine Grundfl\u00e4che von 43,7x 16,15 Metern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"875\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Kirche-1024x875.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-541\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Kirche-1024x875.jpg 1024w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Kirche-300x256.jpg 300w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Kirche-768x656.jpg 768w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Kirche.jpg 1387w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Kirche in Filipowa um 1930. Bildvorlage: Freundeskreis Filipowa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damals war der 45 j\u00e4hrige in Kremnitz in B\u00f6hmen geborene Josef Tonh\u00e4user Pfarrer in Filipowa, von dem die Filipowaer voller Dankbarkeit auf einer alten Steintafel vermerkten: Er \u201ewar 33 Jahre unser allgeliebter Vater und Seelsorger, lebte als nachahmenswertes Muster der Liebe und Demut\u201c. Mehr wissen wir weder von ihm noch von der Errichtung der gro\u00dfen Kirche. Doch d\u00fcrfte Tonh\u00e4user ein Friedensstifter gewesen sein, da sich seiner Zeit die so unterschiedlichen, vor allem aus dem Alemannischen und Rheinfr\u00e4nkischen  stammenden Ansiedler zu gemeinsamer Sprache, Tracht und Brauchtum einigten und so erst zu Filipowaern wurden.<br>F\u00fcnfzig Jahre sp\u00e4ter, 1854, wurde der Turm neu errichtet, ein gewaltiger Sturm hatte ihn ein Jahr vorher schwer besch\u00e4digt. 75 Jahre sp\u00e4ter, 1880, riss abermals ein Orkan den Turmhelm von der Kirche und besch\u00e4digte das Kirchdach. Der Filipowaer Baumeister, Johann Holzinger  schuf den spitzen, klassischen Turmhelm und besorgte das Kupferdach, beides Merkmale, die allen Filipowaern, die einige Jahre im alten Heimatort lebten, so vertraut sind.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Zwei Jahre sp\u00e4ter, 1882, kam der in Somborgeborene Josef Martin als Pfarrer nach Filipowa, der sp\u00e4tere \u201eDomherr\u201c, die schaffensfreudigste und kunstsinnigste Priestergestalt unserer Dorfgeschichte. Er gab dem Ort das bauliche und malerische Aussehen, das die Filipowaer, die im Dorf gelebt haben, als bleibende Erinnerung mittragen. Schon 1885 lie\u00df Pfarrer Martin das Presbyterium der Kirche von der damals bekanntesten  Kirchenmalern Ungarn ausmalen. Jetzt wurde der Altarraumlebendig: Die seitlichen Wandgem\u00e4lde wie \u201eDie Hochzeit von Kana\u201c, \u201edas letzte Abendmahl\u201c und im Gew\u00f6lbe \u201eMari\u00e4 Himmelfahrt\u201c erh\u00f6htendie spirituelle Qualit\u00e4t des gesamten Kirchenraumes.<br>Als Verantwortlicher f\u00fcr die Schule lie\u00df Martin 1888 ein neues Schulhaus errichten. 1890 stiftete Mathias Urich und seine Frau die Friedhofskapelle. Das veranlasste den Pfarrer, jene jene monumentale Kreuzweganlage entstehen zu lassen, die mit einer ihr eigens innewohnenden Kraft aud den Kalvarienberg mit seiner lebensgro\u00dfen Kreuzigungsgruppe hinf\u00fchrte.<br><\/p>\n\n\n\n<p>1902 wurde Josef Martin Dechant und Ehrendomherr, und im gleichen Jahr unterbreitete er im Gemeindeausschuss den Vorschlag, die Armen Schulschwestern Unseren Lieben Frau nach Filipowa zu bringen und hier ein Kloster mit M\u00e4dchenschule zu errichten. So gelang ihm die bis zuletzt g\u00fcltige Sanierung der Schulraumfrage. Schon 1904 stand die Klosterschule, 1905 kamen die Schwester und im Herbst begann der Unterricht. In der Folge nahm auch die Zahl der weiblichen Ordensberufe sprunghaft an. Nicht zu vergessen, das im selben Jahr die Filipowaer Dampfm\u00fchle ihren Betrieb aufnahm.<\/p>\n\n\n\n<p>1907 lie\u00df Domherr Martin durch den akademischen Maler Franz Lohr und Karl Greiner die Mittelkuppel  der Kirche mit der \u201eVerkl\u00e4rung Christi\u201c (dem ber\u00fcmten Werk Raffaels nachempfunden)  ausmalen und  die Kuppl \u00fcber dem Chor mit der \u201eGeburt Christi\u201c ausmalen, und gleichzeitig die Orgel neu bauen. Nun erst war das Werk vollendet. Der hohe Raum mit seinen Bildern lenkte den Blick  nach oben, vermittelte die Ahnung von einer anderen Wirklichkeit. Viele kamen mit ihren Sorgen hinein und gingen in Frieden hinaus. Hier verehrten sie Gott in unz\u00e4hligen Tagesmessen  und erlebten so in den Hoch\u00e4mtern die \u201eInszenierung\u201c des Evangeliums.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"666\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Kirche-Filipowa-1941-1024x666.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-576\"\/><figcaption>Postkarte mit Filipowaer Kirche 1941. Archiv Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit dem Vollausbau der Kirche bekam Filipowa \u2013 unter gewaltigen finanziellen Opfern seiner Bewohner- im Jahrzehnt vor dem 1. Weltkrieg sein den geb\u00fcrtigen Filipowaern vertrautes Gesicht. Der Kirchenbau verk\u00f6rpert ihre Idendit\u00e4t und Geschichte. Genau 150 Jahre nach Weihe der Kirche im Jahr 1956 feierten die wenigen letzten noch im Ort lebenden Filipowaer \u2013 der letzte Pfarrer von Filipowa, Peter M\u00fcller, war schon 1951 verstorben \u2013 ein Hochamt zum 150 Jahrestag der Weihe. Nach dem Gedenkgottesdienst zum f\u00fcr die Toten des 25. November 1944 im selben Jahr, 1956, wurde die Kirche beh\u00f6rdlich geschlossen. Genau 60 Jahre nachdem Domherr Martin der Kirche ihr endg\u00fcltiges Aussehen gegeben hatte, n\u00e4mlich 1967, ging der Abriss ein Zeichen des Glaubens und Lebenswillens endg\u00fcltig zugrunde. Niemand der neuen Verantwortlichen tat energisch etwas gegen ihren allm\u00e4hlichen Verfall. Sie bejahten die Zerst\u00f6rung  wohl innerlich als symbolischen Akt, uns und unsere Geschichte aus der Erinnerung zu tilgen und \u2013 soweit sie Kommunisten waren \u2013 ihre atheistische Weltanschauung zum Ausdruck zu bringen.<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><em>Quelle: Josef Martin, Denkw\u00fcrdigkeiten der Pfarrei und Kirche zu Szentf\u00fcl\u00f6p\/Philippowa, Hodschag 1908. \/ Jakob Leh, Filipovo, Bilder meiner Heimat, Novi Sad 1937, 53-64 \/ Paul Mesli, Franz Schreiber, Georg Wildmann-Bild einer donauschw. Gemeinde, Bd. 3, S. 49 -54.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"606\" height=\"876\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1136\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche1.jpg 606w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche1-208x300.jpg 208w\" sizes=\"(max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><figcaption>Foto: Archiv Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"610\" height=\"886\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1137\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche2.jpg 610w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche2-207x300.jpg 207w\" sizes=\"(max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><figcaption>Foto: Archiv Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Jakob Eichinger, einstiger Heimatpriester, schreibt zum Abbruch der Kirche im Jahr 1967<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;Schlie\u00dflich besch\u00e4ftigt uns alle die Frage, warum unsere Kirche abgebrochen werden mu\u00dfte. Die Antwort ist einfach, weil sie eben bauf\u00e4llig und im h\u00f6chsten Ma\u00dfe reparaturbed\u00fcrftig war. Gr\u00f6\u00dfere Bausch\u00e4den, besonders am Kirchendach und am Turmhelm, machten eine gr\u00fcndliche Reparatur dringend notwendig und unaufschiebbar. Die Kirche stand nicht in einer abgelegenen Umfriedung, sondern dicht an der Verkehrsstrasse, wo die vorbeiziehenden Fu\u00dfg\u00e4nger stets lebensgef\u00e4hrlich bedroht waren.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist allgemein bekannt, dass jede Kirche immer wieder einer gr\u00fcndlichen \u00dcberholung bedarf. Zudem ist im Filipowaer Heimatbuch von Jakob Leh 1937 (Seite 53-56) zu lesen, dass das Kirchen-und Turmdach unseren V\u00e4tern schon gro\u00dfes Kopfzerbrechen bereitete. Mehrmals mu\u00dfte nach Sturmsch\u00e4den umgedeckt werden. Nach menschlicher Berechnung w\u00e4ren die n\u00e4chsten Reparaturarbeiten am Turm und Dach in den 40 er Jahren f\u00e4llig gewesen, es herrscht aber der Krieg.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Wahrheit zuliebe sei noch mitgeteilt, da\u00df nicht die Neubewohner von Filipowa den gegenw\u00e4rtigen Abbruch der Kirche mutwillig oder eigenm\u00e4chtig vornehmen, sondern dass er mit <\/em><em>Wissen und im Einvernehmen mit dem zust\u00e4ndigen Bischof von Subotica geschieht.<\/em><\/p>\n<p><em>Vielleicht ist gerade die Nachricht vom Abbruch unserer Heimatkirche ein Ruf Gottes an uns Filipowaer, sich auf die Bedeutung der Kirche in unserem Gemeindeleben besinnen. Hat die Kircche in Filipowa auf dem Gebiet der Erhaltung unseres Volksgutes und der Pflege unseres Volkstums nicht Gro\u00dfes geleistet? Hat sie nicht beigetragen zu einem gesunden und geordneten Gemeinschaftsleben? Aus Dankbarkeit daf\u00fcr sollten wir ihr die Treue bewahren und den starken Glauben unserer V\u00e4ter, der uns von der Kanzel der Heimatkirche allsonntaglich verk\u00fcndet wurde, \u00fcberallhin mitnehmen und in der neuen Heimat leben. M\u00f6ge der reiche Segen und die vielen Gnaden, die wir noch in der Kirche unserer V\u00e4ter empfangen haben, uns begleiten auf all unseren Wegen und alle Landsleute f\u00fchren auf den Pfaden in die ewige Heimat.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Quelle: Filipowaer Heimatbrief Nr. 9, 1967,&nbsp; S. 2-3<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"663\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Primizfeier-1024x663.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1138\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Primizfeier-1024x663.jpg 1024w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Primizfeier-300x194.jpg 300w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Primizfeier-768x497.jpg 768w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Primizfeier-1536x994.jpg 1536w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Primizfeier.jpg 1939w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Primizfeier in den 1930er Jahren. Foto: Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"650\" height=\"906\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche-kaputt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1139\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche-kaputt.jpg 650w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kirche-kaputt-215x300.jpg 215w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption>Die Kirche 1966. Foto: Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"903\" height=\"555\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Schuttlager.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1140\" srcset=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Schuttlager.jpg 903w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Schuttlager-300x184.jpg 300w, http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Schuttlager-768x472.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 903px) 100vw, 903px\" \/><figcaption>Ehemalige B\u00fcrger von Filipowa 1968 vor den letzten Tr\u00fcmmern ihres  Symbols und ihrer Identit\u00e4t der ehemaligen  Heimat. Foto: Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1763 kam der kaiserliche Ansiedlungskommissar Baron Anton Cothmann mit einer Anzahl deutscher Siedler nach Filipowa. Im selben Jahr begann man unter seiner Anleitung mit dem Bau eines Bethauses, das 1764 geweiht wurde. Vierzig Jahre sp\u00e4ter, 1804, begann man mit der Errichtung der Filipowaer Pfarrkirche. Sie wurde 1806 zu Ehren der hl. 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