{"id":204,"date":"2019-02-28T12:29:47","date_gmt":"2019-02-28T12:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=204"},"modified":"2020-03-25T17:55:16","modified_gmt":"2020-03-25T17:55:16","slug":"die-vertreibung-der-filipowaer-aus-jugoslawien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=204","title":{"rendered":"Die Vertreibung der Filipowaer aus Jugoslawien"},"content":{"rendered":"\n<h5>Die Vorgeschichte seit 1918<\/h5>\n<p>Nach dem Ersten Weltkrieg, ab 1918, geh\u00f6rte der Ort Filipowa auf Basis des Vertrages von Trianon zum K\u00f6nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Hierzu Dr. Wildmann, der Autor mehrerer Werke zur Geschichte der Donauschwaben: &#8222;Politisch und kulturell waren die jetzt staatstragenden Bev\u00f6lkerungsgruppen nationalistisch orientiert. Sie f\u00f6rderten ihre nichtslawischen Minderheiten nicht. Daher versuchten die Aufbruchsbewegungen der Donauschwaben nach der Devise: Heimat, Muttersprache, V\u00e4terglaube, ihre Identit\u00e4t zu bewahren. Jugoslawien wurde nach dem Angriff des Deutschen Reichs und seiner Verb\u00fcndeten im April 1941 aufgeteilt, die Batschka und somit auch Filipowa fiel an Ungarn. &#8230;. Es entstand ein sehr grausamer Partisanenkrieg haupts\u00e4chlich im bosnischen Raum. Die Partisanen griffen auch donauschw\u00e4bische Siedlungen an, w\u00e4hrend die deutsche Milit\u00e4rf\u00fchrung auch Verb\u00e4nde der Donauschwaben im Kampf gegen die Partisanen einsetzte. Die Partisanen betrachteten in der Folge die Donauschwaben als Feinde der jugoslawischen V\u00f6lker&#8220;.<\/p>\n<p>Seit 1935 hatte sich auch die Ortsbev\u00f6lkerung Filipowas ideologisch gespalten. W\u00e4hrend ein Teil der Bewohnerschaft nach wie vor kirchentreu katholisch orientiert war, wuchs die Gruppierung der &#8222;Erneuerer&#8220;, die von Deutschland-orientiertem v\u00f6lkischem Denken beeinflusst waren. Es entstanden Reibereien und Konflikte, die auch 1938 beim gro\u00dfen Filipowaer Fest zum 175-j\u00e4hrigen Bestehen der Gemeinde zu Meinungsverschiedenheiten f\u00fchrten. Schlie\u00dflich bekamen die Kulturb\u00fcndler gr\u00f6\u00dferes Gewicht in der Ortspolitik. Der Blitzkrieg 1939 und die Besetzung Jugoslawiens 1941 begeisterte die deutsch-national Denkenden.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=337\">&#8211;&gt;Lesen Sie eine detaillierte Darstellung des Geschehens zwischen 1935 und 1944, zusammengefasst von Adam Kupferschmidt<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Doch das Blatt wendete sich im Verlauf des Krieges. Die Wehrmacht zog sich zur\u00fcck und die Sowjetarmee r\u00fcckte n\u00e4her.<\/p>\n<p>Im Oktober 1944 begannen erste Familien, \u00fcber 500 Ortsbewohner, vor den Sowjettruppen zu fl\u00fcchten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"722\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Fluchtweg-KELLER-1024x722.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-346\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Fluchtweg-KELLER-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Fluchtweg-KELLER-300x211.jpg 300w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Fluchtweg-KELLER-768x541.jpg 768w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Fluchtweg-KELLER-1536x1082.jpg 1536w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Fluchtweg-KELLER-2048x1443.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Familie Keller brach am 12. Oktober 1944 auf. Der Weg \u00fcber Polen, die Tschechoslowakei und viele weitere Stationen in Deutschland kann auf der Karte nachvollzogen werden. Grafik: Hans Keller<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Als im Oktober 1944 die Tito-Kommunisten in Jugoslawien nach dem Einmarsch der Roten Armee die Macht \u00fcbernahmen und gnadenlos \u201eS\u00e4uberungen\u201c durchf\u00fchrten, begann f\u00fcr die deutschst\u00e4mmige Bev\u00f6lkerung des Balkanstaates eine entsetzliche Leidenszeit. Sofern sie nicht zuvor fl\u00fcchten konnten oder wollten, wurden die Deutschen Jugoslawiens radikal enteignet und entrechtet, gro\u00dfe Teile der F\u00fchrungsschicht gefoltert und liquitiert, ausgerechnet vor allem jene M\u00e4nner, die aus ihrer christlichen Gesinnung bis zuletzt dem Druck widerstanden hatten, sich von der Waffen SS mobilisieren zu lassen. Die Arbeitsf\u00e4higen wurden zur Zwangsarbeit nach Russland deportiert, w\u00e4hrend alte Leute sowie Kinder mit ihren M\u00fcttern in Internierungslager f\u00fcr Arbeitsunf\u00e4hige zusammengefasst  und bis 1948 systematisch durch Hunger und Krankheit dezimiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"825\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leicht-1024x825.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1142\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leicht-1024x825.jpg 1024w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leicht-300x242.jpg 300w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leicht-768x619.jpg 768w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leicht.jpg 1483w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Vertreibung und Deportation. Aus: Graphischer Zyklus, Sebastian Leicht. Vorlage: Landsmannschaft der Donauschwaben Bayern<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Beschl\u00fcsse des Antifaschistischen Rats (AVNOJ)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Erlass vom 21. November 1944 erkl\u00e4rte der Antifaschistische Rat der nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ) alle Deutschen in Jugoslawien zu \u201eVolksfeinden\u201c. Sie verloren dadurch ihre b\u00fcrgerlichen Rechte sowie ihr Verm\u00f6gen und waren jeglicher Willk\u00fcr ausgesetzt.  Anschlie\u00dfend vollzog sich die Vertreibung der meisten Donauschwaben aus Jugoslawien nach einem ganz \u00e4hnlichen Muster wie in Filipowa in drei Etappen: <br>-Erschie\u00dfungsaktion                                                                                                                    -Deportation zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion <br>-Vertreibung der Restbev\u00f6lkerung                                 <\/p>\n\n\n\n<p><br>Als im Oktober1944 die Tito-Kommunisten in Jugoslawien nach dem Einmarsch der Roten Armee die Macht \u00fcbernahmen und gnadenlos \u201eS\u00e4uberungen\u201c durchf\u00fchrten, begann f\u00fcr die deutschst\u00e4mmige Bev\u00f6lkerung des Balkanstaates eine entsetzliche Leidenszeit. Sofern sie nicht zuvor fl\u00fcchten konnten oder wollten, wurden die Deutschen Jugoslawiens radikal enteignet und entrechtet, gro\u00dfe Teile der F\u00fchrungsschicht gefoltert und liquitiert, ausgerechnet vor allem jene M\u00e4nner, die aus ihrer christlichen Gesinnung bis zuletzt dem Druck widerstanden hatten, sich von der Waffen SS mobilisieren zu lassen. Die Arbeitsf\u00e4higen wurden zur Zwangsarbeit nach Russland deportiert, w\u00e4hrend alte Leute sowie Kinder mit ihren M\u00fcttern in Internierungslager f\u00fcr Arbeitsunf\u00e4hige zusammengefasst  und bis 1948 systematisch durch Hunger und Krankheit dezimiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erste Aktion:Das Massaker auf der Heuwiese &#8211; ein Bericht von Paul Pfuhl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem Massaker an 212 Filipowaer M\u00e4nnern am 25. November 1944 auf der Hodschager Heuwiese in der N\u00e4he des Rothsalasch bei Filipowa sind allein 35 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren, unter ihnen drei Priesterstudenten, und 52 M\u00e4nner im Alter von 50-60 Jahren ums Leben gekommen. Die restlichen 125 standen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren. Unter ihnen befanden eine Reihe von Familienv\u00e4tern mit zehn und mehr Kindern.<\/p>\n<p>Im Filipowaer Heimatbrief Nr. 64 (2004) dazu Paul Pfuhl, ein Zeitzeuge:<\/p>\n<p>&#8222;Am Abend des 24.November 1944 war eine Abteilung Partisanen, die der &#8222;Krajiska-brigada&#8220; (nach anderen Quellen der &#8222;Prva sremska leteca brigada&#8220;) angeh\u00f6rten, im Dorf angekommen. Am 25. November, einem bedeckten, nasskalten Herbsttag, ging der Kleinrichter durch das Dorf, trommelte aus und verk\u00fcndete unter Todesandrohung: alle M\u00e4nner und Burschen von 16 bis 60 Jahren h\u00e4tten sich unverz\u00fcglich vor dem Gemeindehaus einzufinden. Es versammelten sich gegen 9 Uhr mehr als 300 Personen vor dem Gemeindehaus.<\/p>\n<p><br \/>Die M\u00e4nner standen in kleinen Gruppen vor dem Gemeindehaus und mutma\u00dften, was man wohl von ihnen wolle. Gegen 10 Uhr wurden alle in den umz\u00e4unten Kirchhof beordert, wo sie sich in Viererreihen aufstellen mussten. Zwei Partisanen-Offiziere f\u00fchrten das Kommando, der eine hie\u00df Slavko und war ein Serbe, der andere ein Ungar. An einem Tisch, mit drei serbischen Schreibern, wurden sie erfasst und willk\u00fcrlich in eine gr\u00f6\u00dfere und eine kleinere Gruppe aufgeteilt. Der f\u00fcr Filipowa zust\u00e4ndige Polizeikommandant Djoko Lasic, stellte die drei Priester, Kaplan Paul Pfuhl, Pfarrer Anton Zol1itsch und Pater Friedrich Gillich, die \u00c4rzte Dr. Franz Dickmann und Dr. Johann Engert sowie den Apotheker Ludwig Vogl an das Ende der Reihe. Eine Vorgangsweise, die niemand zu deuten wusste.<\/p>\n<p>Auf Bitten von Messner Martin Meixner, durften die Mittagsglocken gel\u00e4utet werden. Als diese ert\u00f6nten, entbl\u00f6\u00dften die M\u00e4nner ihre H\u00e4upter, schlugen das Kreuz und beteten. Der ehemalige Friseurgehilfe und sp\u00e4tere Partisanenoffizier Slavko entschied, dass Pfarrer Anton Zollitsch, dem er fr\u00fcher als Friseur zu Diensten war, nach Hause gehen k\u00f6nne. Zollitsch erm\u00f6glichte auch die Freilassung von Kaplan Pfuhl und Pater Gillich. Die beiden \u00c4rzte und der Apotheker sowie Professor Becker aber wurden in die gro\u00dfe Gruppe eingereiht.<\/p>\n<p><br \/>Die Partisanen brachten eine Tragbahre, Spaten, und montierten ein Maschinengewehr auf. Alle ahnten, dass Schlimmes bevorstand. Die Schreiber am Tisch standen auf und erkl\u00e4rten: &#8222;Es sind genug!&#8220; und schoben die restlichen Jugendlichen und M\u00e4nner zur kleineren Gruppe.<br \/>Es begann ein grausames Spiel. Die Partisanen, fassten beliebig Nichtregistrierte, f\u00fchrten sie zu dem Tisch, lie\u00dfen sie erfassen und stie\u00dfen sie zur gr\u00f6\u00dferen Gruppe. Der Polizeikommandant Djoko aber holte sich aus der gr\u00f6\u00dferen Gruppe ihm bekannte Leute und brachte sie zur kleineren. So wechselte mancher mehrmals die Gruppe. Sie wurden, wie es sich zeigen sollte, zwischen Tod und Leben hin- und hergeschoben.<br \/>Die Todesliste wurde vom &#8222;Schuster-Joschi&#8220; (Ortsvorsteher [Josef Held) abgezeichnet.<\/p>\n<p><br \/>Die gr\u00f6\u00dfere Gruppe musste sich in Viererreihen aufstellen. Es waren, wie man sp\u00e4ter feststellte, 212 Jugendliche und M\u00e4nner. Partisanen stellten sich zwischen sie. Ein Anf\u00fchrer zu Pferde ergriff das Kommando und der traurige Zug wurde durch die Kirchengasse in Richtung Hodschag aus dem Dorf getrieben. Die entsetzten Frauen und Kinder konnten aus verh\u00e4ngten Fenstern und spaltenweit ge\u00f6ffneten T\u00fcren nur Bilder des Schreckens aufnehmen. Vom Kirchturm schlug es drei Uhr. Zeigte sich ein Ortsbewohner, schossen die Partisanen sofort mit ihren Maschinenpistolen. Bei dieser Aktion schoss sich der Kommandant selbst an, st\u00fcrzte vom Pferd und erlag nach einem Tag seinen Verletzungen. Die zur\u00fcckgebliebenen knapp einhundert M\u00e4nner wurden \u00fcber Nacht in die Kirche eingesperrt.<\/p>\n<p><br \/>\u00dcber die Dinge, die sich auf dem Roth-Sallasch abspielten, konnte im Laufe der Zeit aus unterschiedlichsten Aussagen ein ungef\u00e4hres Bild entwickelt werden. Zuerst wurden die M\u00e4nner, mit dem Versprechen der Freilassung, aufgefordert, zu verraten, wer Mitglied des Schw\u00e4bisch-Deutschen Kulturbundes gewesen sei. Keiner verriet jedoch den anderen. Ein Bunjewatz versuchte den Apotheker Ludwig Vogl, weil er von dessen Unschuld \u00fcberzeugt war, zu retten. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der sich viele der Wojwodiner dem Bunjewatzen anschlossen und sich weigerten, bei dem Verbrechen mitzumachen. Die Verweigerer wurden hierauf abgezogen.<\/p>\n<p><br \/>Auf der .Heuwiese&#8220;, vor den Flugabwehrgesch\u00fctzgruben, mussten sich die M\u00e4nner nackt ausziehen, dann wurden sie erschlagen oder erschossen.<\/p>\n<p>Ein unbewaffneter Helfer aus Piwnitz erz\u00e4hlte 1946 Schwester Lea: &#8222;Das kann ich in meinem Leben nie vergessen. Die meisten der M\u00e4nner haben gebetet und das Kreuz gemacht, bevor sie erschossen oder erschlagen wurden. Und wenn ein Vater und Sohn dabei waren, dann hat der Vater dem Sohn ein Kreuz auf die Stirn gemacht, ehe sie erschossen wurden. Bunjewatzen berichteten Pater Friedrich Gillich, das Schreien und Beten habe erst aufgeh\u00f6rt, als der Letzte tot war. Ein ehemaliger Knecht, beim Filipowaer Bauern Gregor Eichinger, wusste, als erster sei Magister Vogl erschlagen worden. Ihm folgte auf besonders grausame Weise der Gemeindearzt Dr. Franz Dickmann. Offenbar von einem Bewohner eines Nachbarortes, dem er seinerzeit, obwohl dieser gesund war, zur Umgehung des Milit\u00e4rdienstes eine Krankschreibung verweigerte. Der aufrechte Arzt, ein Orgelvirtuose, wurde Opfer seines \u00e4rztlichen Ethos. Der Pfarrer Paul Wagner aus Palanka konnte aus einem beteiligten Stanischitscher-Serben nur die Worte herausbringen:<br \/>&#8222;Strasno je bilo&#8220; &#8211; &#8222;Es war schrecklich.&#8220;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"965\" height=\"641\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2AckerflurWinter.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1391\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2AckerflurWinter.jpg 965w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2AckerflurWinter-300x199.jpg 300w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2AckerflurWinter-768x510.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 965px) 100vw, 965px\" \/><figcaption> Lange waren die Massengr\u00e4ber vergessen. Doch wer genau hinschaut: Im  Bereich der Gr\u00e4ber ist die Erde auch nach dem Pfl\u00fcgen hell.  Foto: Peter  Blaha, Ulm Dezember 2007 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=272\">-&gt; weitere Zeitzeugenberichte zum Heuwiesenmassaker<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweite Aktion: Die ersten werden zur Zwangsarbeit verschleppt<\/strong><\/p>\n<p>An Weihnachten 1944 wurden 239 Frauen und M\u00e4nner zur Zwangsarbeit verschleppt. Von ihnen starben 53 w\u00e4hrend der drei Jahre ihrer Ausbeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=257\">-&gt; Lesen hierzu den Bericht zur Deportation in die Sowjeunion<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dritte Aktion: Raus aus den H\u00e4usern!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 31. M\u00e4rz 1945 (Karsamstag) umzingelten schlie\u00dflich etwa 200 Partisanen das Dorf und trieben innerhalb zweier Stunden alle verbliebenen deutschen Ortsbewohner und die bereits nach Filipowa vertriebenen Donauschwaben aus zwei Nachbarorten auf die Hutweide. Hier wurden etwa 500 Arbeitsf\u00e4hige herausgesucht und in das &#8222;Arbeitslager Filipowa&#8220; eingewiesen, das jetzt aus einigen gr\u00f6\u00dferen H\u00e4usern bestand. Sie mussten in der Folge die H\u00e4user des Ortes ausr\u00e4umen (Nahrungsmittel, M\u00f6bel, Hausrat, Kleidung, W\u00e4sche) und das Vieh versorgen. Die \u00fcbrigen rund 7000 Personen, zumeist Alte, Arbeitsunf\u00e4hige und Kranke sowie M\u00fctter mit Kindern unter zwei Jahren mussten zwei Tage und zwei N\u00e4chte auf der Stra\u00dfe und in den H\u00f6fen der H\u00e4user verbringen, ehe sie am Ostermontag an die Bahnstation getrieben und mit G\u00fcterwaggons in das kurz zuvor errichtete Internierungslager Gakowa verbracht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quellen: Filipowaer Heimatbrief Nr.2 (1963) und  Nr. 64 (2004) sowie <\/em> <br><em>Franz Schreiber, Georg Wildmann 1985&nbsp;<\/em> <em>Band 5 Bild einer Donauschw\u00e4bischen Gemeinde, Seite 43-53.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=246\">-&gt; Weitere Zeitzeugenberichte<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=42\"><strong>-&gt; Das Lager Gakowa<\/strong><\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=257\"><strong>-&gt; Die Deportation in die Sowjetunion<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorgeschichte seit 1918 Nach dem Ersten Weltkrieg, ab 1918, geh\u00f6rte der Ort Filipowa auf Basis des Vertrages von Trianon zum K\u00f6nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen. 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