{"id":2677,"date":"2022-02-26T09:50:28","date_gmt":"2022-02-26T09:50:28","guid":{"rendered":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=2677"},"modified":"2022-02-27T09:15:39","modified_gmt":"2022-02-27T09:15:39","slug":"praelat-georg-kopp-und-die-armen-schulschwestern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=2677","title":{"rendered":"Wegbegleiter der Ordensschwestern &#8211; Pr\u00e4lat Georg Kopp"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Eine lange Geschichte der tiefen inneren Verbundenheit<img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2682 alignleft\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-Praelat-Kopp-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-Praelat-Kopp-214x300.jpg 214w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-Praelat-Kopp.jpg 568w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/>.<\/strong><\/p>\n<p>Pr\u00e4lat Georg Kopp, Domdekan an der Rottenburger Bischofskirche St. Martin, war den Armen Schulschwestern Unserer Lieben Frau in Bad Niedernau eng verbunden. Als er im April 1967 als Regens an das Rottenburger Priesterseminar berufen wurde \u2013 in einer sehr schwierigen und konfliktbeladenen Situation \u2013, da trat er seinen Dienst dort nicht sofort an, sondern zog sich f\u00fcr ein halbes Jahr zu den Schwestern in das damals noch selbstst\u00e4ndige Dorf am Oberen Neckar zur\u00fcck, um sich auf die Herausforderungen der neuen Aufgabe gr\u00fcndlich vorzubereiten.<br \/>Seit dieser Zeit blieb Georg Kopp den Schwestern treu. Die Gottesdiensttradition, die er 1967 w\u00e4hrend seiner Bad Niedernauer Auszeit begonnen hatte, setzte er ab 1971 in seinen sp\u00e4teren \u00c4mtern als Personalreferent und als Leiter des Seelsorgereferats der Di\u00f6zese Rottenburg(-Stuttgart) fort. Sofern es ihm seine dienstlichen Verpflichtungen erlaubten, fuhr er jeden Morgen vor Dienstbeginn nach Bad Niedernau und feierte mit den Schwestern die Eucharistie. Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2004 behielt er diese Tradition bei. Etwa 15.000 Gottesdienste hat er in den insgesamt 46 Jahren in der Hauskapelle der Armen Schulschwestern gefeiert. Am 23. September 2016 feierte er mit den beiden letzten noch lebenden Schwestern, Sr. M. Mechtildis Eichinger (1918\u20132020) und Sr. M. Borgia Meixner (1920\u20132017), einen letzten Gottesdienst, bevor diese Bad Niedernau endg\u00fcltig verlie\u00dfen, um in ein Pflegeheim in M\u00fcnchen umzusiedeln.<br \/>Es war wohl die tiefe innere Verbundenheit mit Menschen, die vom Schicksal hart gepr\u00fcft waren, mit \u201eden Armen und Verfolgten aller Art\u201c, wie es das Zweite Vatikanische Konzil (1962\u20131965) formuliert hatte, die Georg Kopp auf seinem gemeinsamen Weg mit den Schwestern leitete. Diese waren als Donauschw\u00e4binnen und als Ordensleute am Ende des Zweiten Weltkriegs in Ungarn und im ehemaligen Jugoslawien, wo sie beheimatet waren, unter teilweise f\u00fcrchterlichen Umst\u00e4nden aus ihren Schulen und Kl\u00f6stern vertrieben worden. Derartige Lebenswege r\u00fchrten in Georg Kopp eine Saite der Empathie und N\u00e4he an, die unl\u00f6sbar zu seiner Pers\u00f6nlichkeit geh\u00f6rt und auch stets ein inneres Leitmotiv seines Wirkens als Priester war und ist: \u201eWas den Juden w\u00e4hrend der Nazi-Zeit angetan wurde, hat dazu beigetragen, dass ich den Weg zum Priesterberuf eingeschlagen habe.\u201c Das sollte er in einer Ansprache bei der Feier seines 50j\u00e4hrigen Priesterjubil\u00e4ums im Jahr 2006 sagen.<\/p>\n<p><strong>Stationen auf dem Lebensweg.<\/strong><\/p>\n<p>Als Georg Kopp sich zur Vorbereitung auf seine Aufgabe als Regens nach Bad Niedernau zur\u00fcckzog, war er bereits elf Jahre Priester. Am 16. Juni 1956 empfing er im Rottenburger St.-Martins-Dom von Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht die Priesterweihe. 30 M\u00e4nner z\u00e4hlte sein Weihejahrgang. Bischof Leiprecht, den sp\u00e4teren Konzilsbischof, der in seiner Di\u00f6zese konsequent die pastoralen Impulse des Konzils umsetzen sollte und diese dadurch bis heute gepr\u00e4gt hat, verehrt Georg Kopp bis zum heutigen Tag. Umgekehrt genoss auch er das Vertrauen seines Bischofs, der ihn bereits als jungen Priester mit wichtigen Aufgaben betraute.<br \/>Georg Anton Kopp wurde am 21. September 1921 als f\u00fcnftes von sieben Kindern des Ehepaars Anton Kopp und Pauline, geb. Rapp, in dem Schwarzwalddorf Bittelbronn bei Horb geboren. Die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde seiner Kindheit und Jugend waren gepr\u00e4gt durch die finstere Zeit des Nationalsozialismus und sp\u00e4ter der Wirren des zu Ende gehenden Zweiten Weltkriegs, die auch sein Heimatdorf nicht verschonten; ebenso durch die sp\u00e4tere Besatzung durch franz\u00f6sische Truppen. In Bittelbronn selbst konnten die Nationalsozialisten allerdings kaum Fu\u00df fassen \u2013 wohl vor allem dank des mutigen Widerstands des Gemeindepfarrers \u2013, und auch die Familie Kopp war durch ihre tiefe und selbstverst\u00e4ndlich gelebte Religiosit\u00e4t gefeit gegen die Ideologie der braunen Machthaber. Anton Kopp scheute sich nicht, ihnen offen die Stirn zu bieten.<br \/>Nach der Grundschulzeit er\u00f6ffnete sich f\u00fcr Georg die M\u00f6glichkeit, zun\u00e4chst die Oberschule in Freudenstadt und sp\u00e4ter nach einer Zwischenstation im Rottenburger Bisch\u00f6flichen Knabenkonvikt Martinihaus das Gymnasialkonvikt in Rottweil zu besuchen, wo er 1951 das Abitur ablegte. <br \/>W\u00e4hrend seines Studiums an der Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t in T\u00fcbingen und als Priesteramtskandidat im dortigen Theologenkonvikt Wilhelmsstift kam er mit einer Theologie in Ber\u00fchrung, die in der Tradition der \u201eKatholischen T\u00fcbinger Schule\u201c stand und schon damals durch die Ergebnisse der Historisch-kritischen Forschung gepr\u00e4gt war. Sie sollte sein eigenes theologisches Denken nachhaltig pr\u00e4gen. In zwei M\u00fcnchener Ausw\u00e4rtssemestern studierte er au\u00dferdem Geschichte und Politikwissenschaften. Nach dem T\u00fcbinger Abschlussexamen trat er im Herbst 1955 ins Rottenburger Priesterseminar ein.<br \/>Als Vikar tat Georg Kopp zun\u00e4chst in Esslingen und in Tuttlingen mit einem starken Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit Dienst, bevor ihn Bischof Carl Joseph Leiprecht im Mai 1960 zum Di\u00f6zesanjugend-Seelsorger f\u00fcr die weibliche Jugend ernannte. Doch schon bald \u2013 im Mai 1961 \u2013 berief er ihn als Spiritual an das T\u00fcbinger Wilhelmsstift. Mit 29 Jahren war Georg Kopp der j\u00fcngste Spiritual in den deutschen Di\u00f6zesen, und bereits hier zeigte sich, was ihm Weggef\u00e4hrten auch f\u00fcr alle weiteren Stationen seines beruflichen Wirkens best\u00e4tigten: die F\u00e4higkeit zum \u201eParadigmenwechsel\u201c gegen\u00fcber einer noch stark vorkonziliaren Atmosph\u00e4re, den Mut, neue Wege zu gehen und auch mit einer gewissen Hartn\u00e4ckigkeit zu verfolgen. Die die Theologiestudenten in T\u00fcbingen, sp\u00e4ter die Seminaristen im Rottenburger Priesterseminar und in seinem weiteren Werdegang Mitbr\u00fcder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und viele andere Menschen haben dies als ermutigend und befreiend erlebt.<br \/>Im Jahr 1967, als sich die 1968er-Auseinandersetzungen deutlich ank\u00fcndigten und sich auch an der T\u00fcbinger Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t und im Rottenburger Priesterseminar auswirkten, berief Bischof Leiprecht Georg Kopp als Regens nach Rottenburg. Es sollte zun\u00e4chst heftiger und f\u00fcr ihn auch sehr belastender Konflikte bed\u00fcrfen, bis Vertrauen gewachsen war und er den Alumnen im Seminar mit auf den Weg geben konnte, was ihn selber zuinnerst gepr\u00e4gt hat: \u201eweltoffene Katholizit\u00e4t\u201c, wie sie in der Katholischen T\u00fcbinger Schule bereits seit 100 Jahren Tradition hatte.<br \/>Verantwortungsvolle Aufgaben im Rottenburger Domkapitel.<\/p>\n<p>Die Bischofsstadt Rottenburg sollte auch k\u00fcnftig der Ort bleiben, an dem Georg Kopp in wechselnde Verantwortungspositionen berufen wurde. Im November 1971 ernannte Bischof Leiprecht ihn zum Ordinariatsrat und \u00fcbertrug ihm zun\u00e4chst die Aufgabe der F\u00f6rderung der Geistlichen Berufe und sp\u00e4ter zus\u00e4tzlich die Leitung des Personalreferats. Schon w\u00e4hrend seiner Zeit als Spiritual in T\u00fcbingen war in Georg Kopp die \u00dcberzeugung gewachsen, dass auch jungen Nachwuchstheologen, die nicht den Priesterberuf anstrebten, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen pastoralen Dienst er\u00f6ffnet werden m\u00fcssten und dass dies auch f\u00fcr Theologinnen gelten sollte. Dies hat er in der neuen Verantwortung als Personalreferent wieder aufgegriffen und konsequent vorangebracht. Gemeinsam mit einigen anderen Di\u00f6zesen entwickelte er das Berufsbild des Pastoralreferenten bzw. der Pastoralreferentin; 1978 fand in Rottenburg die erste Beauftragungsfeier statt. Die Deutsche Bischofskonferenz best\u00e4tigte diesen Weg im Jahr 1987 durch ein offizielles Statut.<br \/>Doch Georg Kopps Pl\u00e4ne reichten noch weiter: Grunds\u00e4tzlich sollten junge Menschen beraten und darin begleitet werden, einen Berufsweg in der Kirche zu finden, der ihren pers\u00f6nlichen Begabungen und Charismen entspricht. Daf\u00fcr gr\u00fcndete er bereits 1971 die Di\u00f6zesanstelle \u201eBerufe der Kirche\u201c. <br \/>F\u00fcr seine Amtsf\u00fchrung als Personalverantwortlicher der Di\u00f6zese wird Georg Kopp von vielen best\u00e4tigt, dass er in noch so schwierigen Situationen nie jemanden habe fallen lassen, sondern versucht habe, die Menschen zu unterst\u00fctzen und zu begleiten, so gut es m\u00f6glich war und soweit diese dies w\u00fcnschten.<br \/>In diese Phase seines Dienstes fiel im Juni 1975 die Ernennung zum Domkapitular durch Bischof Dr. Georg Moser , dessen Sitz im Rottenburger Domkapitel durch seine Wahl und Ernennung zum Bischof frei geworden war. Im August 1975 wurde er durch Papst Paul VI. zum P\u00e4pstlichen Ehrenkaplan (Monsignore) und im April 1983 durch Papst Johannes Paul II. zum P\u00e4pstlichen Ehrenpr\u00e4laten (Pr\u00e4lat) ernannt.<br \/>Eine entscheidende und letzte Z\u00e4sur auf Pr\u00e4lat Georg Kopps Berufsweg bedeutete das Jahr 1985. Bischof Georg Moser hatte bereits im Januar 1984 eine Di\u00f6zesansynode f\u00fcr die Jahre 1985 und 1986 angek\u00fcndigt, in der im Auftrag der \u201eWeitergabe des Glaubens an die kommende Generation\u201c \u2013 so das Synoden-Leitwort \u2013 nach Wegen gesucht werden sollte, um in einer zunehmend s\u00e4kularisierten Gesellschaft Menschen in ihrem Glauben zu st\u00e4rken und ein lebendiges Gemeindeleben zu f\u00f6rdern. Ausdr\u00fccklich wollte Bischof Moser dabei auch die pastoralen Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962\u20131965) und der \u201eW\u00fcrzburger Synode\u201c (1971\u20131975) verlebendigen und in seiner Di\u00f6zese fruchtbar umsetzen. Mit der zweiten Vollversammlung der Synode im November 1985 berief Bischof Moser Pr\u00e4lat Kopp zum Leiter des Synodensekretariats und zugleich zum Leiter des Seelsorgereferats, der sp\u00e4teren Hauptabteilung \u201ePastorale Konzeption\u201c im Bisch\u00f6flichen Ordinariat. <br \/>In diese Zeit fiel auch die Ernennung zum Domdekan und Sprecher des Domkapitels. In diesem Amt sollte ihm sp\u00e4ter eine zentrale Verantwortung f\u00fcr die Renovierung des Rottenburger Doms St. Martin in den Jahren 2001 bis 2003 zukommen.<br \/>Das Amt des Synodensekret\u00e4rs bedeutete eine organisatorische und moderierende Aufgabe auf hohem inhaltlichem Niveau, aber Georg Kopp agierte hier nicht im Vordergrund. Nach Abschluss dieses di\u00f6zesanen Ereignisses sollte dann jedoch die Umsetzung der Synodenergebnisse zum Zentrum seiner weiteren T\u00e4tigkeit werden. Das bedeutete f\u00fcr ihn vor allem \u201eein Weiterwirken des Geistes der Synode\u201c, die Fortsetzung eines \u201eLebensvorgangs aus dem Glauben\u201c. Leitend waren f\u00fcr ihn dabei auch die Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils, die sein pastorales Wirken leiteten und sein theologisches Denken bis heute zutiefst pr\u00e4gen.<br \/>Zwei Grundgedanken ziehen sich dabei wie ein Cantus firmus durch. Der erste Grundgedanke: Es geht nicht um die Kirche um ihrer selbst willen. Strukturen der Kirche, ja die Kirche selbst sind kein Selbstzweck. Die Kirche ist auf ein Gr\u00f6\u00dferes als sie selbst hingeordnet und steht in dessen Dienst: das Zeugnis vom Reich Gottes und die Verk\u00fcndigung des Evangeliums. Ihre jeweilige geschichtliche Erscheinungsform ist immer vorl\u00e4ufig. \u201eSo wichtig die Kirche ist\u201c, sagt Georg Kopp einmal, \u201ewir m\u00fcssen lernen, dass Gott gr\u00f6\u00dfer ist. Ordnungen und Vorschriften sind nicht das letzte Ma\u00df. Wir m\u00fcssen fragen, welche Strukturen heute dem Evangelium und den Menschen entsprechen.\u201c<br \/>Diese Entsprechung sieht er in einem der zentralen inhaltlichen Akzente des Konzils, dem Verst\u00e4ndnis der Kirche als Communio, als Gemeinschaft, und in einem konsequent verstandenen allgemeinen und gemeinsamen Priestertum aller getauften und gefirmten Christinnen und Christen. Alle Getauften und Gefirmten haben an der priesterlichen Berufung zum Aufbau der Gemeinden und zum Dienst der Evangelisierung, der Weitergabe und Verlebendigung des Glaubens Anteil. Gemeinde und Kirche konstituieren sich nicht vom Amt, von der Hierarchie her, sondern von dieser Gemeinschaft der Getauften und Gefirmten mit ihren jeweiligen Begabungen, F\u00e4higkeiten und Berufungen \u2013 gemeinsam mit allen \u00c4mtern und Diensten in der Kirche. \u201eDie Gemeinde als ganze, mit all ihren Charismen und Diensten, auch dem des Amtes, ist Tr\u00e4gerin der Seelsorge.\u201c So lautet der Kernsatz der \u201ePastoralen Perspektiven\u201c aus dem Jahr 1992. Dem \u201eRottenburger Modell der Gemeindeerneuerung\u201c, dem Bem\u00fchen um lebendige Gemeinden durch das Zusammenwirken aller Beteiligten in einer kooperativen und partizipativen Pastoral ist nach der Rottenburger Di\u00f6zesansynode sein Wirken gewidmet. Einen wichtigen Ansatz dazu sah er im engen Zusammenwirken des Seelsorgereferats mit dem von ihm bereits 1976 gegr\u00fcndeten \u201eInstitut f\u00fcr Fort- und Weiterbildung der Kirchlichen Dienste\u201c.<br \/>Aber: Bei aller Notwendigkeit struktureller Voraussetzungen f\u00fcr diesen Prozess ging es Georg Kopp nie nur um Strukturen, sondern zuerst und zuletzt um einen geistlichen Weg, um eine geistliche Erneuerung.<br \/>F\u00fcr die Schwestern in Bad Niedernau Hilfe in schwerer Situation.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Ausgangspunkt. Sr. Maria Maul, Leiterin der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco-Schwestern und Nichte der ehemaligen Generaloberin der Armen Schulschwestern, Sr. M. Mechtildis Eichinger, berichtet in ihren \u201eErinnerungen an Domdekan Pr\u00e4lat Georg Kopp\u201c \u00fcber dessen \u201etreue Begleitung\u201c der Schwestern und dessen Hilfe bei der \u201eAnnahme und Bew\u00e4ltigung ihrer nicht leichten Situation\u201c ihres Abschiednehmens von Bad Niedernau. \u201eVor allem in den Jahren 2014 bis 2016 war ich pers\u00f6nlich unendlich dankbar daf\u00fcr, dass Herr Domdekan und Frau Birgitta Tr\u00e4gner immer wieder sehr einf\u00fchlsam mit den Schwestern gesprochen und ihnen so geholfen haben, die Verluste ihrer Mitschwestern \u2013 eine nach der anderen ist gestorben \u2013 zu verarbeiten und mit den ver\u00e4nderten Lebensverh\u00e4ltnissen so gut wie m\u00f6glich umzugehen. [\u2026] Ich pers\u00f6nlich bin Herrn Domdekan Kopp [\u2026] von Herzen dankbar f\u00fcr den unsch\u00e4tzbaren, unbezahlbaren, unersetzlichen Dienst, den er den Bad Niedernauer Schulschwestern erwiesen hat! Mit seiner ruhigen, gescheiten, bescheidenen Art hat er nicht nur ihnen geholfen, gerade die schweren Situationen im Leben zu bew\u00e4ltigen, sondern auch mir pers\u00f6nlich vorbildlich vorgelebt, was es bedeutet, im glaubenden Vertrauen auf Gott mit \u201aheiterer Gelassenheit\u2018 zu leben!\u201c<\/p>\n<p>Thomas Broch.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-Praelat-Kopp-3.jpg\" \/><\/p>\n<p>Foto: Freundeskreis der Filipowaer<\/p>\n<p>10. Dezember 2013 \u2013 Die letzten f\u00fcnf Ordensschwestern unterzeichnen das Gr\u00fcndungsdokument; \u201eStiftung der Armen Schulschwestern Unserer Lieben Frau von Bad Niedernau\u201c, im Beisein der Vertretung des Ordinariats von Rottenburg und Freiburg, Generalvikar Dr. Clemens Stoppel und Erzbischof Dr. Robert Zollitsch sowie der Vertreter der Stadt Rottenburg , in der Person des B\u00fcrgermeisters Stefan Neher. Pr\u00e4lat Kopp war als Beobachter der letzten amtlichen Handlung der Ordensschwestern als Gast zu der denkw\u00fcrdigen Handlung eingeladen<\/p>\n<p>Aus dem Gr\u00fcndungspapier geht hervor;<\/p>\n<p>Die Stiftung Filipowaer Arme Schulschwestern Unseren Lieben Frau von Bad Niedernau, ist eine rechtsf\u00e4hige kirchliche Stiftung des privaten Rechts. Zweck der Stiftung ist:<\/p>\n<p>\u00a0&#8211; F\u00f6rderung mildt\u00e4tiger und kirchlicher Zwecke<\/p>\n<p>&#8211; die F\u00f6rderung der Religion, des Glaubens und des Gottesbezuges der Menschen<\/p>\n<p>&#8211; F\u00f6rderung der Heimatpflege und Heimatkunde<\/p>\n<p>&#8211; die Bewahrung der Erinnerung an die donauschw\u00e4bische Heimat und die Vertreibung im Jahr 1945 und deren Folgen<\/p>\n<p>&#8211; F\u00f6rderung des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens und der \u00f6ffentlichen Gesundheitspflege<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine lange Geschichte der tiefen inneren Verbundenheit. 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