{"id":586,"date":"2019-05-27T15:01:14","date_gmt":"2019-05-27T15:01:14","guid":{"rendered":"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=586"},"modified":"2020-03-25T17:11:25","modified_gmt":"2020-03-25T17:11:25","slug":"die-geschichte-der-donauschwaben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=586","title":{"rendered":"Die Geschichte der Donauschwaben"},"content":{"rendered":"\n<p>von Dr. Sebastian Werni, Eingliederungsbeauftragter des UNO Fl\u00fcchtlingskommissars, 1950 Vorsitz im \u201eBeirat f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsfragen\u201c des \u00d6sterreichischen Bundesministerium f\u00fcr Inneres<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Entstehung und der Lebensraum der Donauschwaben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p> Sowie die Schlacht von Mohatsch (1726) das Ende nicht nur f\u00fcr das politische Ungarn sondern auch f\u00fcr die meisten schon im Mittelalter entstandenen deutschen Siedlungen- mit Ausnahme der Siebenb\u00fcrger Sachsen \u2013 bedeutete, so war die Schlacht am Kahlenberg vor den  Toren Wiens (1683) der Ausgangspunkt nicht nur f\u00fcr die Befreiung Ungarns, sondern auch f\u00fcr die Neubesiedlung der an der mittleren Donau gelegenen, w\u00e4hrend der 150 j\u00e4hrigen T\u00fcrkenherrschaft menschenleer geworden Gebiete.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" width=\"857\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mitteleuropa-bis-1918-857x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-730\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mitteleuropa-bis-1918-857x1024.jpg 857w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mitteleuropa-bis-1918-251x300.jpg 251w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mitteleuropa-bis-1918-768x918.jpg 768w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mitteleuropa-bis-1918.jpg 1217w\" sizes=\"(max-width: 857px) 100vw, 857px\" \/><figcaption>Mitteleuropa vor 1918. Quelle:  Archiv Freundeskreis der Filipowaer <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><br> Das Kernst\u00fcck der Neubesiedlung ist das im 18. Jahrhundert \u2013 nach R\u00fcckeroberung der Batschka 1687 und des Banats 1717 durch die kaiserlichen Truppen \u2013 zuerst von einzelnen ungarischen privaten und kirchlichen Gro\u00dfgrundbesitzern und dann von den damaligen  Wiener Regierungsstellen durchgef\u00fchrte gro\u00dfangelegte s\u00fcdosteurop\u00e4ische Siedlungswerk, das mit der planm\u00e4\u00dfigen  Ansiedlung von vorwiegend deutschen Bauer unter Maria Theresia und Josef II \u2013 etwa 1763 bis 1786 \u2013 seinen H\u00f6hepunkt erreichte und dem schlie\u00dflich die Donauschwaben  ihren historischen  Ursprung  und ihre Entstehung als j\u00fcngster deutscher Volksstamm  verdanken.                                                                                                                        Geographisch begrenzt sich urspr\u00fcnglich der Lebensraum der Donauschwaben ausschlie\u00dflich auf die ungarische Reichsh\u00e4lfte der ehemaligen Donaumonarchie, wo sie im Bakonyer Wald, um den Plattensee, im Schildgebirge, in Sathmar, im Ofener Bergland und in Budapest sowie weiter der Donau entlang in der Schw\u00e4bischen T\u00fcrkei, in der Baranya, in der Batschka, in Syrmien, Slawonien, Bosnien und schlie\u00dflich im Banat bis zu Eisernen Tor daheim waren. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"713\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karte-Siedlungsgebiete-1-1024x713.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-651\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karte-Siedlungsgebiete-1-1024x713.jpg 1024w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karte-Siedlungsgebiete-1-300x209.jpg 300w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karte-Siedlungsgebiete-1-768x535.jpg 768w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Karte-Siedlungsgebiete-1.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Quelle: Archiv Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"485\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/schwTuerkei-karte-2-1024x485.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-723\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/schwTuerkei-karte-2-1024x485.jpg 1024w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/schwTuerkei-karte-2-300x142.jpg 300w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/schwTuerkei-karte-2-768x364.jpg 768w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/schwTuerkei-karte-2-1536x728.jpg 1536w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/schwTuerkei-karte-2-2048x970.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption> Quelle: Archiv Freundeskreis der Filipowaer <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Bogaroscher Schwabenpetitionund die Wojwodina-Kurzepisode<\/strong><\/p>\n<p>Herkunftsm\u00e4\u00dfig stammte der Gro\u00dfteil der deutschen Siedler aus den westlichen und s\u00fcdwestlichen deutschen L\u00e4ndern Elsass, Lothringen, Rheinpfalz, Baden, W\u00fcrttemberg und Hessen. Im Laufe des sp\u00e4ten 18. Jahrhunderts sind aber auch viele Bayern, \u00d6sterreicher, Deutschb\u00f6hmen und sogar Schweizer nach Ungarn gezogen. Zu den bereits im s\u00fcdungarischen Raum anwesenden st\u00e4rkeren Gruppen von Serben und Kroaten (Bunjewatzen und Schokatzen), die aus t\u00fcrkisch besetzten Balkanl\u00e4ndern in dieses jahrhundertalte ungarische Gebiet gefl\u00fcchtet waren, kamen zu dieser Zeit mit den Deutschen auch eine gr\u00f6\u00dfere Zahl von Slowaken und Ruthenen, die heute noch je drei Orte in der Batschka bewohnen. Zudem wurde auch eine kleinere Gruppe Spanier, Franzosen und Tschechen angesiedelt, welche sich aber nicht lange halten konnten und meistens im ungarl\u00e4ndischen Deutschtum aufgegangen sind.<br>Gerade in Filipowa waren z.B. im Jahr 1765 neben vielen deutschb\u00f6hmischen auch insgesamt 68 tschechische Familien und ausgediente Soldaten in der \u201eB\u00f6hmengasse\u201c (so die orts\u00fcbliche Bezeichnung) angesiedelt worden. Bis ins 19 Jhdt. hat man in der Kirche das Evangelium auch in tschechischer Sprache vorgetragen. <br>Bei der Ansiedlung kamen in den Gemeinden vielfach Siedler aus verschiedenen deutschen Gebieten zusammen. Sie vermochten erst im Laufe von Jahrzehnten ihre diversen deutschen Mundarten, Sitten und Br\u00e4uche sowie ihre Lebensweise (samt der gut ausgepr\u00e4gten Kochkunst) in den einzelnen Orten einander anzupassen. Daraus erwuchs eine neue Differenzierung unter den deutschen Orten, aber insgesamt gesehen hat sich in der neuen Heimat allm\u00e4hlich eine geschlossene Volks- und Schicksalsgemeinschaft herausgebildet. Dieser Gemeinschaft fehlte jetzt nur mehr der gemeinsame Name. Nachdem sowohl die Madjaren als auch die S\u00fcdslawen diese deutschen Menschen als Schwaben bezeichneten, obwohl nur ein Teil von ihnen aus Schwaben kam, fand man sich schlie\u00dflich mit diesem Namen ab. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden dann diese Schwaben \u2013 um sie von den Schwaben in Baden-W\u00fcrttemberg zu unterscheiden und um ihr an der mittleren Donau gelegenen Siedlungsgebiet anzudeuten \u2013 zuerst von der wissenschaftlichen Volkskunde \u201eDonauschwaben\u201c genannt. Die Geschichtsschreibung verwendet \u201eDonauschwaben\u201c als Oberbegriff bei ihrer Darstellung des Lebens und Wirkens der ab dem 18. Jahrhundert von den Habsburgern im Karpatenbecken angesiedelten Deutschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch ihre Streulage und das Fehlen eines geschlossenen Siedlungsgebietes waren die Donauschwaben, deren Zahl um 1900 \u2013 trotz starker Einbu\u00dfen durch die Madjarisierung \u2013 auf \u00fcber 1,5 Millionen angestiegen war, niemals richtig zu einem gemeinsamen nationalpolitischen Bewusstsein gekommen und haben auch im politischen Leben Ungarns keine besondere Rolle gespielt, obwohl z. B. Budapest im Jahr 1880 noch 123.458 deutsche Einwohner (34,2%) z\u00e4hlte. Das Fehlen einer einheitlichen politischen Willensbildung konnte jedoch auf Dauer gesehen \u2013 inmitten nationalbewusster V\u00f6lker \u2013 nicht ohne verh\u00e4ngnisvolle Folgen bleiben.                                                                                                                                                    Das einzige kurze nationalbewusste Aufleuchten bei Donauschwaben war die sogenannte Bogaroscher Schwabenpetition. Nach der Niederwerfung der ungarischen Revolution von 1849 und im Zuge der damals geplanten Neuordnung  des Reiches, vor allem jedoch angeregt durch die Forderung der s\u00fcdungarischen Serben nach einer eigenen serbischen Wojwodschaft, haben auch die Schwaben am 2. Oktober 1849 in einer Petition an den Kaiser um die Einsetzung eines eigenen deutschen Grafen als unmittelbares Oberhaupt ersucht. Nach langen Beratungen, vielen Vor -und Gegenvorschl\u00e4gen, hat dann der Kaiser am 18. November 1849 mit eigenem Patent die s\u00fcd\u00f6stlichen Reichsgebiete zu einem neuen Kronland  unter dem Namen \u201eWojwodschaft Serbien und Temescher Banat\u201c mit dem Sitz in Temeswar zusammengefasst, verwaltungsm\u00e4\u00dfig von Ungarn abgetrennt und direkt Wien unterstellt. Das neue Kronland, das aber nur das s\u00fcd\u00f6stliche Kerngebiet der Donauschwaben umfasste, hatte eine Bev\u00f6lkerung von knapp 1,5 Millionen, davon waren nach einer damaligen Statistik (Czornig, Die Verteilung der Volksst\u00e4mme in der \u00d6sterr. Ung. Monarchie, Wien 1856) 397.459 Rum\u00e4nen, 386.906 Serbokroaten, 335.080 Deutsche, 221.885 Magyaren und Angeh\u00f6rige von Kleingruppen.                                                                                                                                                                    In der Folgezeit wurde ein eigenes Landesstatut ausgearbeitet, wonach in der Landesversammlung nach dem Grundsatz der nationalen Gleichberechtigung alle Nationalit\u00e4ten entsprechend vertreten waren. Die historische Chance Wiens, dieses Vielv\u00f6lkergebiet nun einer allgemeinen Befriedigung zuzuf\u00fchren und die sogenannte Wojwodina allm\u00e4hlich in eine s\u00fcdosteurop\u00e4ische Schweiz umzugestalten, wurde leider vertan. Nach den Niederlagen in Italien und bei K\u00f6niggr\u00e4tz gegen Preu\u00dfen musste sich das Kaiserreich im sogenannten \u201eAusgleich von 1867\u201c zu \u00d6sterreich-Ungarn umgestalten. Die Wojwodina wurde wieder Ungarn eingegliedert, das Prinzip der Gleichberechtigung der Nationalit\u00e4ten wurde aufgegeben, wodurch alle Nationalit\u00e4ten samt den Deutschen den Madjaren auf Gnade und Ungnade ausliefert waren. Im Grunde wurde damit, wie sich Ende des Ersten Weltkriegs zeigen sollte, auch das Schicksal der Donaumonarchie und in der Folge auch das Schicksal der Donauschwaben besiegelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1018\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-1018x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-583\" srcset=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-1018x1024.jpg 1018w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-298x300.jpg 298w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-150x150.jpg 150w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-768x773.jpg 768w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-1527x1536.jpg 1527w, https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sprachenkarte-Miittel-Osteuropa-2036x2048.jpg 2036w\" sizes=\"(max-width: 1018px) 100vw, 1018px\" \/><figcaption>Die Verteilung der Bev\u00f6lkerungsgruppen nach ihrer Sprachzugeh\u00f6rigkeit. Quelle: Archiv Freundeskreis der Filipowaer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Zerteilung der Siedlungsgebiete der Donauschwaben, ihre Aussiedlung und Vertreibung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenbruch der \u00f6sterreichisch-ungarischen Monarchie im Jahr 1918 hatte den Donauschwaben ein \u00e4hnliches Schicksal beschieden, wie es einst die Polen ereilte und bis heute Kurden teilen: Die mitten durch die donauschw\u00e4bischen Siedlungsgebiete gehende Dreiteilung zerriss endg\u00fcltig auch die lose territoriale Geschlossenheit des S\u00fcdostdeutschtums, wobei rund 550.000 (einschlie\u00dflich Untersteirer und Gottscheer) zu Jugoslawien, 650.00 (einschlie\u00dflich Siebenb\u00fcrger Sachsen) zu Rum\u00e4nien kamen und rund 550.000 bei Ungarn blieben.                                           <br> Die Friedensdiktate von St. Germain und Trianon brachten keine L\u00f6sung der Nationalit\u00e4tenfrage, sondern versch\u00e4rfte diese noch, indem man aus einem gro\u00dfen Vielv\u00f6lkerstaat willk\u00fcrlich vier kleine Vielv\u00f6lkerstaaten schuf. Kaum hatten sich die Donauschwaben nach der Zerschlagung des gro\u00dfr\u00e4umigen Donaureiches den ver\u00e4nderten Verh\u00e4ltnissen in ihren neuen Heimatstaaten Ungarn, Rum\u00e4nien, Jugoslawien angepasst, wobei sie ihren Beitrag zu deren wirtschaftlichen Aufbau bereitwillig leisteten, kamen neue schwere Schicksalsschl\u00e4ge auf sie zu. Der Zweite Weltkrieg, sein Verlauf und seine Folgen wurden f\u00fcr sie zur Trag\u00f6die. Vor den anr\u00fcckenden Sowjettruppen fl\u00fcchteten im Herbst 1944 aus den genannten drei Staaten insgesamt fast 270.000 Donauschwaben in Richtung \u00d6sterreich und Deutschland. Ungarn erreichte auf der Potsdamer Konferenz 1945 die Zustimmung der Alliierten, mehr als 220.000 seiner Schwaben nach Deutschland auszusiedeln. Die Ausrottungsma\u00dfnahmen Jugoslawiens in Form von Lagerinternierung und Erschie\u00dfung, die Deportation zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion und der Waffendienst in der deutschen, ungarischen und rum\u00e4nischen Armee kosteten insgesamt rund 160.000 der 1,400.000 Donauschwaben des S\u00fcdostens das Leben. Der Partisanenkrieg in Jugoslawien mit seinen Grausamkeiten sch\u00fcrte den Hass auf alles Deutsche, die Vertreibungen aus Polen und der Tschechoslowakei boten nationalistischen Politikern das Beispiel einer L\u00f6sung, der aufgestaute Neid auf die wohlhabenden Donauschwaben konnte sich an deren Besitz schadlos halten und die geplante realsozialistischen Kollektivwirtschaft brauchte ihre Felder und Wirtschaftsg\u00fcter. Sie galten sie in den Augen der kommunistisch dominierten Partisanenbewegung als \u201eKlassenfeinde\u201c und als angebliche Feinde der \u201eVolksbefreiungsbewegung.\u201c  Die Donauschwaben, welche die Katastrophe \u00fcberlebten, fanden in \u00fcber 15 Staaten der Welt eine neue Bleibe. Die meisten dieser als \u201eHeimatvertriebene\u201c geltenden Donauschwaben fanden in Deutschland, \u00d6sterreich, in den USA und Kanada eine \u201eneue Heimat\u201c.  <br> Genauere Zahlenangaben sind n8ur dann aussagekr\u00e4ftig, wenn man sie sich ungef\u00e4hr auf dieselbe Erhebungszeit beziehen. So belief sich die Zahl der eingeb\u00fcrgerten Donauschwaben in \u00d6sterreich zur Zeit des Staatsvertrags 1955 auf 120.000-130.000 Personen. Vor der starken Aussiedlung der Rum\u00e4niendeutschen ergab eine aus 1956 stammende Volksz\u00e4hlung 187.000 Banater Schwaben. Eine amtliche in Jugoslawien 1953 durchgef\u00fchrte Volksz\u00e4hlung ergab trotz Vertreibung und Aussiedlung rund 60.000 Deutsche. In Ungarn lebten um die Zeit des Aufstands 1956 an die 250.000 Schwaben. In der Bundesrepublik Deutschland d\u00fcrften sich Mitte der 1950er Jahre 500.000, in der DDR 50.000 Donauschwaben befunden haben. 240.000 Alt- und Neueinwanderer mit Nachkommen verzeichnen die USA, (einschlie\u00dflich Kanada). Kleinere Gruppen von insgesamt ca. 25.000 Personen siedelten sich in Frankreich, Brasilien, Argentinien und Australien an.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Hintergr\u00fcnde der Trag\u00f6die der Donauschwaben Jugoslawiens 1944\/45<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Anschuldigung des Vaterlandsverrats hat das kommunistische Regime Jugoslawiens unsere Enteignung und teilweise Vernichtung zu rechtfertigen versucht. Das letzte Motiv f\u00fcr die \u201eEndl\u00f6sung der Donauschwaben- Frage\u201c d\u00fcrften aber die Missgunst und der Neid gewesen sein., mit welchem man den wirtschaftlichen Wohlstand der Donauschwaben seit langem begegnete. Schlie\u00dflich hatte man schon lange vorher von nationalistischer serbischer Seite  (z. B. im Programm der \u010cetnik-Bewegung) ganz konkret die Enteignung, Vernichtung und Vertreibung aller nichtserbischen Nationalit\u00e4ten des ehemaligen s\u00fcdungarischen Vielv\u00f6lkergebietes eingeplant gehabt, obwohl dieses w\u00e4hrend der T\u00fcrkenzeit fast menschenleer gewordene Gebiet nie zu Serbien geh\u00f6rt hatte, sondern erst durch vor den T\u00fcrken aus Serbien gefl\u00fcchtete Serben \u2013 jedoch nur zu einem knappen Drittel \u2013 besiedelt worden war. Bei den Filipowaer Ortsbewohnern selbst herrschte in dieser schicksalsschweren Zeit leider ein weltanschaulich-politischer Zwiespalt, gewisserma\u00dfen eine  \u201eScheidung der Geister\u201c. Die Filipowaer waren stets sehr volksbewusst gewesen und haben auch bei dem allgemeinen nationalen Erwachen der S\u00fcdostschwaben nach dem Ersten Weltkrieg im Schw\u00e4bisch-deutschen Kulturbund und der Deutschen Partei aktiv mitgetan. In ihrem Leben waren aber bekanntlich die Religion und die kirchlich-religi\u00f6sen Grunds\u00e4tze sehr verankert, die unweigerlich mit den um diese Zeit eingeschleusten nationalsozialistischen Ideen in Widerspruch geraten mussten. Folglich haben sich im Ort allm\u00e4hlich zwei Fronten gebildet: die Sympathisanten einer nationalsozialistisch eingef\u00e4rbten \u201eVolkstreue\u201c und die Anh\u00e4nger eines religi\u00f6s orientierten Donauschwabentums. Als sich dann im Oktober 1944 die Russen und Partisanen n\u00e4herten, ist der Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung nicht gefl\u00fcchtet, weil er sich keiner Schuld bewusst war und glaubte, vor jedermann \u2013 auch vor der neuen Staatsgewalt \u2013 bestehen zu k\u00f6nnen.  Die einziehenden Sieger \u2013 die vorgaben, gegen den Nationalismus und Rassismus ausgezogen zu sein \u2013 haben aber bei den angetroffenen Donauschwaben keinen Unterschied gemacht, sie sahen in ihnen nur Deutsche und haben sie dementsprechend brutal und r\u00fccksichtslos behandelt, wie es die blutige Schicksalsbilanz  1944 \u2013 1948 von Filipowa beweist. <\/p>\n\n\n\n<p> <strong>Was heute als historische Wahrheit niemand und ernstlich bestreitet<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir abschlie\u00dfend auf das geschichtliche Urteil \u00fcber dieses unser nach seinem Schicksalsstrom  benannte schwer gepr\u00fcfte V\u00f6lklein blicken und dabei die Meinungspalette vom \u201ebraven Bauernvolk\u201c bis zur \u201ekriminellen Minderheit\u201c \u00fcberschauen , dann m\u00f6chte man mit Schiller ausrufen: \u201eVon der Parteien Gunst und Hass verwirrt schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.\u201c                                                                                                                                              Im gleichen Kolonistengeist, mit dem die Donauschwaben vor 250 Jahren im ver\u00f6deten und versumpften S\u00fcdosteuropa ihr gro\u00dfes Aufbauwerk begannen und vollf\u00fchrten, haben auch deren Nachkommen nach der Katastrophe der Jahre 1944 \u2013 1948 sofort wieder von vorne angefangen und mit ungebrochenem Lebenswillen an das Werk einer neuen Zukunft Hand angelegt, ganz gleich, wohin sie das Schicksal verschlagen hatte.                                                       Wenn man daher ohne Besch\u00f6nigung  und ohne Voreingenommenheit Geschichte  und Gegenwart der Donauschwaben \u00fcberblickt, dann wird  man als objektiver Beobachter anerkennen m\u00fcssen, dass die Kulturleistung der Donauschwaben, die durch die wirtschaftliche  Erschlie\u00dfung des mittleren Donauraumes zur Entfaltung kam, ein Ruhmesblatt der europ\u00e4ischen Geschichte darstellt, und dass die Donauschwaben auch heute sowohl f\u00fcr ihren alten Heimatraum, auf dem sie noch teilweise verblieben,  als auch f\u00fcr ihre neuen Heimatl\u00e4nder in kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht einen bedeutenden Aktivposten verk\u00f6rpern.                                                                                             Die Kulturleistung der Donauschwaben in ihrem s\u00fcdosteurop\u00e4ischen Siedlungsraum ist \u2013 in sachlicher Atmosph\u00e4re \u2013 stets auch von ungarischer, serbischer und rum\u00e4nischer Seite anerkannt und gew\u00fcrdigt worden. Es bleibt nur zu hoffen, dass durch eine neue Vers\u00f6hnungsbereitschaft, durch die Achtung vor der Gesinnung des Andersdenkenden und durch ehrliche Anerkennung des Existenzrechtes auch des Anderen allm\u00e4hlich wieder gegenseitiges Verst\u00e4ndnis und Vertrauen zwischen den V\u00f6lkern und Nationalit\u00e4ten des Donauraumes entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p><em> Quelle: Paul Mesli\/Franz Schreiber\/Georg Wildmann: Filipowa \u2013 Bild einer donauschw\u00e4bischen Gemeinde, Band I: Geschichte und Wirtschaft, Wien 1978, Seite 9 -17  <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=15\">-&gt; Zur Geschichte Filipowas<\/a><\/strong><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Dr. Sebastian Werni, Eingliederungsbeauftragter des UNO Fl\u00fcchtlingskommissars, 1950 Vorsitz im \u201eBeirat f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsfragen\u201c des \u00d6sterreichischen Bundesministerium f\u00fcr Inneres Die Entstehung und der Lebensraum der Donauschwaben Sowie die Schlacht von Mohatsch (1726) das Ende nicht nur f\u00fcr das politische Ungarn sondern auch f\u00fcr die meisten schon im Mittelalter entstandenen deutschen Siedlungen- mit Ausnahme der Siebenb\u00fcrger &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"\" href=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=586\"> <span class=\"screen-reader-text\">Die Geschichte der Donauschwaben<\/span> Read More \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Geschichte der Donauschwaben - Neckar-Donau-Wegekreuz<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/neckar-donau-wegekreuz.de\/?page_id=586\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Geschichte der Donauschwaben - Neckar-Donau-Wegekreuz\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"von Dr. Sebastian Werni, Eingliederungsbeauftragter des UNO Fl\u00fcchtlingskommissars, 1950 Vorsitz im \u201eBeirat f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsfragen\u201c des \u00d6sterreichischen Bundesministerium f\u00fcr Inneres Die Entstehung und der Lebensraum der Donauschwaben Sowie die Schlacht von Mohatsch (1726) das Ende nicht nur f\u00fcr das politische Ungarn sondern auch f\u00fcr die meisten schon im Mittelalter entstandenen deutschen Siedlungen- mit Ausnahme der Siebenb\u00fcrger &hellip; 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